Unser Fundament


Christliche Schule –  Ort der Begegnung


Christliches Menschenbild


Die Ausgestaltung unseres Bildungs- und Erziehungskonzeptes orientiert sich am christlichen Menschenbild und hofft für den eigenen Auftrag in der Gegenwart des liebenden, d. h. dreifaltigen Gottes. Die Ausprägung der Individualität wie auch die Gemeinschaftsfähigkeit und das Gemeinschaftsbedürfnis des Menschen sind Fundamente unserer europäischen Kultur. Jeder wird früher oder später mit der Frage nach dem Sinn seines Lebens konfrontiert. Die CJD Christophorusschule Droyßig versteht sich deshalb als Stätte, an der unsere Jugendlichen dieser Frage nach dem Sinn des Lebens nachgehen können.


Geborgenheit

Ein jeder Mensch sehnt sich nach Geborgenheit und Gemeinschaft.
Jeder wünscht sich, dass er angenommen wird mit seinen Stärken und Schwächen. Der christliche Glaube lehrt diese Geborgenheit und umfassende Annahme jedes Menschen als wichtiges Gebot.

 

Solidarität

Keiner kann allein in dieser Welt leben.
Es gibt Starke und Schwache, Junge und Alte, Gesunde und Kranke. Wir wollen in unserer Schulgemeinde Solidarität leben und lehren. Wir wollen den Blick schärfen dafür, dass jeder helfen kann und Hilfe braucht.


Natur

Wir staunen über die Natur und wollen sie bewahren.
Wir alle tragen Verantwortung für unsere Erde, für ihre Schönheit und Vielfalt. Wir wollen sie mitgestalten und den nächsten Generationen bewahren.

Sinn und Orientierung

Alle Menschen suchen Sinn und Orientierung.
Unsere zur Welt offene abendländische Kultur wurzelt seit 2000 Jahren in der christlichen Religion. Wir wollen Kenntnisse über diese Tradition und über andere Weltreligionen vermitteln. Wir wollen unseren Jugendlichen die Möglichkeit eigener Sinnfindung und Orientierung in der Vielfalt der Welt anbieten.


Religion und Schule

Wir leben Religion an unserer Schule.
In Meditationen, Montagsbesinnungen, Schulgottesdiensten zu besonderen Anlässen, Besinnungswochenenden, Gebetskreisen, philosophisch-religiösen Wanderungen wie die Dolomiten-Fahrt und anderen, wechselnden Aktivitäten leben wir unseren Glauben.

Schuljahreseröffnungsgottesdienst 2011


Mitgliedschaft in einer Kirche

Jeder, ob Christ oder Nichtchrist, ob kirchlich oder nicht kirchlich gebunden, ist ohne Vorbedingung an unser Gymnasium eingeladen, "denn Gott ist die Liebe" (1. Joh. 4,8).


Religionsunterricht

Der Besuch des Religionsunterrichts und des Projektes der 7. Klasse ist einerseits für alle Schüler verpflichtend festgeschrieben, kein Schüler oder Elternhaus der Schule muss aber einer Kirche angehören. Manche Eltern schicken ihre Kinder an unser Gymnasium, damit sie die christliche Kultur als Basis unserer europäischen Geschichte besser verstehen lernen. Hieraus haben wir unser Selbstverständnis entwickelt und in den Schulalltag umgesetzt. Der Religionsunterricht macht die Schüler mit christlichen Glaubenstraditionen vertraut, setzt sich in ökumenischer Offenheit (ohne deshalb die konfessionellen Identitäten zu verwischen) mit anderen Religionen und Weltanschauungen auseinander und gibt religiöse Orientierungshilfen.


Die Frage nach dem eigenen Sinn des Lebens beschäftigt in unserer Gesellschaft viele Jugendliche (und auch Erwachsene). Ist das Leben beliebig? Ist alles gleich – gültig? Was ist mir eigentlich das Wichtigste im Leben? Wir wollen für diese wichtigen Fragen Raum schaffen und unseren Schülern Gelegenheiten sichern, sich mit Gleichaltrigen und Erwachsenen dazu auszutauschen, Rat einzuholen und einfach ganz unterschiedliche Antworten abzuwägen. Die Gestalt Jesu Christi bietet dem modernen Menschen eine allumfassende Orientierung, die auch im Alltag als konkrete Liebe und Hoffnung erfahren werden kann.


Christliche Kontakte

Wir pflegen regelmäßigen Kontakt mit

  • dem Evangelischen Kirchspiel Zeitz,
  • der Katholischen Pfarrei Zeitz und
  • der internationalen Bewegung "Comunione e liberazione".
Gottesdienste in der Ev. Kirche St. Bartholomäus


Religionsphilosophische Wanderungen in den Dolomiten

Zu jedem Beginn der Sommerferien fahren wir zu religionsphilosophischen Wanderungen für einige Tage in die Dolomiten. Im Rahmen dieser Fahrt verbringen die Teilnehmer ihre Zeit gemeinsam mit anderen Mitgliedern unserer Schulgemeinde – Schülern, Eltern, Lehrern – und reflektieren während der Wanderungen durch die Gebirgslandschaften und der Treffen mit Schülern unserer italienischen Partnerschule (und z. T. auch anderer christlichen Schulen Südeuropas) zu grundsätzlichen religiösen und philosophischen Fragestellungen, sie genießen aber auch das gemeinsame Sporttreiben, Singen und Spiel.