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Zu Besuch bei der Inspirata in Leipzig

05.11.2018 CJD Droyßig « zur Übersicht

Eindrücke der 6a und 6d:

Am 27.9.2018 besuchten wir, die Klassen 6a und 6d, die Inspirata in Leipzig. Dies ist ein Mitmach - Museum für Physik und Mathematik. Dort angekommen mussten wir zuerst eine lange Treppe bezwingen. Oben erwarteten uns mehrere Studenten, die uns während des Workshops und der Ausstellung betreuten.

Unser experimenteller Tag startete in einem Raum, in dem eine große Stahlkugel von der Decke hing. Unter der Kugel befand sich ein kompassartiges Feld. Die Studentin schubste die Kugel an. Wir haben Wetten aufgestellt, was mit dem Pendel in der nächsten Stunde passiert. Dieser Versuch beruht auf den Physiker Foucault und dient dem Nachweis der Erdrotation.

In den vorderen Bereich gab es sehr viele Experimente zum Ausprobieren. Zum Beispiel: Wir stellten uns in ein Gerät, wo man plötzlich in einer lebensgroßen Seifenblase stand. Ein schräges Haus wurde schnell von uns betreten. Es war aber auch verwirrend. Der Stuhl war schräg hingestellt, ein Besen hing von der Decke und es gab eine Murmelbahn, bei der man dachte,  die Kugel würde nach oben rollen. Johann erklärte uns, diese Täuschung. Anderen Schülern gefiel der Stuhl, womit sie sich selbst hochziehen konnten.

Im hinteren Bereich der Ausstellung brachten wir mit unseren befeuchteten Händen und Reibung Wasser zum Schwingen. Dabei konnten wir Töne hören. Ein anderer Versuch, der uns sehr gefallen hat, war die Erwärmung einer Feder, die ein 5 kg  Stück anheben konnte. Außerdem sahen wir zwei gekoppelte Flaschen. Bei der Drehung beider Flaschen entstand ein Strudel, bei dem viel mehr Wasser von der oberen Flasche nach unten floss, als ohne Drehung. Das war spannend. Wir erzeugten ein Vakuum und konnten somit die Metallhalbkugeln, trotz großer Anstrengung, nicht auseinanderziehen. Der Raum, wo die eine Person größer und die andere Person kleiner erschien war ebenso lustig wie der Tisch mit unserem Kopf auf einem Teller.

Ein Highlight war der Besuch im Hochspannungsraum. Dort durfte natürlich Keiner etwas anfassen und einige von uns hatten riesigen Respekt vor den Experimenten. Wir konnten die Aufladung durch einen riesigen Bandgenerator sehen und  anhand der Fäden auf der Kugel beobachten. Sobald die Studentin einen Metallstab oder eine Leuchtstoffröhre in die Nähe brachte, kam es zu Entladungen. Die blauen und lila Blitze waren faszinierend. Wir hörten auch Musik, die durch die Blitze abgespielt wurde. Die Experimente waren beeindruckend.

Im Workshop bearbeiteten wir optische Täuschungen im Stationsbetrieb. Wir konnten puzzeln, optische Täuschungen in Gesichtern erkennen und schauen, ob Flächen gleich groß sind.

Insgesamt haben wir sehr Vieles erklärt bekommen und durften auch Einiges ausprobieren. Das war so toll und die Zeit verging unglaublich schnell. Wir fanden den Tag richtig schön und lehrreich. Ein Dankeschön an die freundlichen Studenten. Viele würden dem Ausflug eine 1++ geben.

Leonhard Blasel, Mariella Sachse, Felix Kunisch, Chenai Chigiya, Clara Busch, Konstantin Jahn, Linus Hollmann und Maja Werner (Klasse 6a)

 

Eindrücke der 6e

 

Der Tagesausflug nach Leipzig zur „Inspirata“ war spannend!

Am 26. September ging es für die Klasse 6e wieder einmal nach Leipzig. Dieses Mal lockte nicht die Mythologie der alten Ägypter, sondern die Wunderwelt der Optik, der optischen Täuschungen, der Mathematik und der Physik.

Wir sind mit der Klasse 6b zusammen nach Leipzig gefahren. Nach kurzer Zeit hatte jeder einen Platz im Bus gefunden. Unser „Häkelmeister“ Theodor munterte uns auf mit seinem neusten „Häkelmeisterwerk“. Unsere Busfahrt war richtig nice, denn unser Busfahrer Roberto erfüllte uns jeden Wunsch und drehte die Musik auf.

In Leipzig angekommen gefiel jedem etwas anderes gut. Merle gefiel es die Experimente allein auszuprobieren. Fast alle fanden den Ames Raum besonders cool und deshalb haben wir dort ein Klassenfoto gemacht. Elias gefiel, dass man selbst mit einem Hometrainer Strom für einen Ventilator erzeugen konnte. Beinahe hätte er den Ventilator zum explodieren gebracht. Lukas hingegen fand das schräge Haus im Mathematikbereich genial, weil es ziemlich „schräg“ ist J. Auch die Möglichkeit mit Mikro und Gitarre Töne aufzeichnen war cool für Leonie. Ein weiterer Klassenliebling war das Experiment, bei welchem Arnd komplett in einer Seifenblase „eingeseift“ wurde. Sophie hingegen fand den Workshop zur optischen Täuschung gut, weil man erfahren hat, wie unser Gehirn uns austrickst. Während der Führung war insbesondere das Foulcaultsches Pendel interessant, da man so beweisen konnte, dass sich unsere Erde dreht.

Viele aus der Klasse hätten sich aber gewünscht, dass der Workshop kürzer ist und nicht so sehr wie eine Stationsarbeit ist. So hätten wir mehr Zeit für das Erkunden der Experimente der ganzen Inspirata gehabt. Auch der Quizzettel sollte überarbeitet werden. Vielleicht wäre ein gemeinsames Quiz am Ende des Rundgangs besser gewesen.

Es hat allen viel Spaß gemacht und es hat uns gefreut dabei zu sein. Danke.

Eure 6e