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Montagsbesinnung

10.06.2018 CJD Droyßig « zur Übersicht

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

in 10 Tagen beginnt die Fußballweltmeisterschaft und Deutschland ist im Fußballfieber. Besonders deutlich merkt man es in der Werbung oder in den Supermärkten. Kaum ein Produkt, das nicht einen Fußball oder einen Deutschlandfahne draufgedruckt hat. Alles ist auf Fußball geeicht. Auch auf religiöse Begriffe greift man gern zurück: "Mission Titelverteidigung" heißt es da oder es wird die Frage gestellt: "Wird der Fußballgott uns diesmal gnädig sein?". Für manchen ist Fußball wirklich eine Religion. Andere werden froh sein, wenn der Rummel im Juli denn endlich wieder vorbei ist.

Viele aber wissen gar nicht, dass immer mehr Fußballer sich auch zu ihrem christlichen Glauben bekennen und dies auch öffentlich. Für sie ist der Fußball kein Gott, sondern Jesus Christus steht an erster Stelle. David Kadel ist Christ und Mentaltrainer in der Bundesliga und hat Fußballstars getroffen und nach ihrem Glauben befragt. In seinem neuen Buch "Was macht dich stark?" stellt er sie vor. So sagt Jürgen Klopp, Trainer vom FC Liverpool: "Also, ich bin nicht erleuchtet worden oder so was. Ich habe einfach nur für mich erkannt, dass ich in Gott jemanden habe, auf den ich mich verlassen kann. Und ich möchte auch gerne, dass es auch von Gott so gesehen wird. Leider bin ich bei dieser Beziehung der weitaus schwächere Part.

Von Gottes Seite aus ist das aber eine extrem verlässliche Partnerschaft und das ist absolut top." Und David Alaba, österreichischer Nationalspieler und Spieler des FC Bayern bekennt: "Das hat mir sehr geholfen, dieses Vertrauen, das ich heute in Gott habe zu festigen. Deswegen bin ich auch immer für die Täler in meinem Leben dankbar, weil sie mich noch enger zur Liebe Gottes bringen. Gottvertrauen ist alles. Wenn du Gott von Herzen vertraust, dass er es gut machen wird, auch in aussichtslosen Situationen, dann wird dein Leben großartig." Neymar bekannte trotz eines strengen FIFA Verbots nach dem Champions League Erfolg gegen Juventus Turin mit seinem Stirnband seines Dankbarkeit an Gott. "100% Jesus" war darauf zu lesen. Vom U21 Europameister Davie Selke hören wir: "Ich weiß, dass ich der Held bin, wenn ich zwei Tore mache und uns damit zum Sieg schieße. Genauso ist mir bewusst, wenn ich mal nicht treffe oder mal eine schlechte Phase habe und nicht gut spiele, dass ich dann sozusagen der Depp bin.

Ich bin super froh, den Unterschied verstanden zu haben. Und zu wissen, dass Jesus mich wirklich immer liebt und mich nimmt, wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten und allen Fehlern, die ich mache. Fußball ist für viele die schönste Nebensache der Welt. Die Hauptsache ist vielen der Glaube. Das überrascht mich doch , dass diese Stars, die scheinbar alles haben, was man sich wünscht oder mit Geld kaufen kann im Glauben an Jesus Christus doch etwas entdecken, was hält und trägt auch wenn alles verloren geht.

Wenn ihr also vor der Kiste sitzt und nach dem Torjubel mancher Spieler den Zeigefinger in der Himmel reckt, dann geht es nicht um die Nebensache Fußball, sondern um die Hauptsache Gott.

Euch allen eine tolle Fußball WM! Amen

(Bernhard Schmerschneider)