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Jugendkongress 2018 – Alltag in der Diktatur

31.10.2018 CJD Droyßig « zur Übersicht

Am Donnerstag, dem 18.Oktober fuhren Schüler der 10a und 10b in das städtische Kulturhaus in Bitterfeld-Wolfen zum Jugendkongress 2018, der dieses Jahr unter dem Thema „Alltag in der DDR-Alltag in einer Diktatur“ stattfand. Die Veranstaltung wurde von der Konrad Adenauer Stiftung organisiert und finanziert. In den verschiedenen Programmpunkten wurde das Leben in einer Diktatur beleuchtet und die Unzufriedenheit in allen Lebensbereichen aufgezeigt. Außerdem wurde darüber diskutiert, wie das MfS im Auftrag der SED Menschen bespitzelte, verfolgte, inhaftierte und zerstörte und warum es wichtig ist, sich in der Gegenwart an die Opfer politischer Gewalt zu erinnern. Diese Punkte wurden durch viele kompetente Referenten und Zeitzeugen sowie durch drei parallel stattfindende Workshops unterstützt. In diesen wurden Fluchtwege aus der DDR, Freikäufe aus der DDR sowie die Opfer an der Mauer thematisiert und problematisiert. 

 

Nach der Umfrage in der Klasse, welche Eindrücke die Schüler besonders fasziniert, angesprochen und geprägt haben, kamen folgende Ergebnisse zu Tage: „Hinter der Berliner Mauer steckte viel mehr als gedacht. Ich fand es interessant, wie Menschen mit dieser Mauer umgegangen sind.“(Delia); „...die physischen Mittel, wie die Insassen langsam „gebrochen“ wurden, z.B. durch Rauchverbot, tagelange Verhöre und bis zu 30 Insassen in einer Zelle.“(Marius)   

 

Ich persönlich fand die Erzählungen der Zeitzeugen sehr prägend. Man hat einen Einblick in die Zeit damals bekommen, wie das Leben als politisch Verfolgter war. Durch die Berichte konnte man sich besser in die Menschen hineinversetzen. Im Endeffekt kann man sagen, es war ein interessanter und aufschlussreicher Tag.                

Sophie Schmidt, 10b