Das CJD - Die Chancengeber CJD Droyßig

Großstadtflair und neue Erfahrungen

03.05.2018 CJD Droyßig « zur Übersicht

Ende April reisten 7 Sportler der Klassen 6-9 unserer Schule für ein paar Tage nach Berlin. Im Gepäck hatten alle einen Tischtennisschläger, denn er war der Grund der Reise. Wir waren eine von vielen Mannschaften, die sich aus den 16 Bundesländern auf den Weg gemacht hatten, in der Hauptstadt das Bundesfinale auszutragen, also die beste Schulmannschaft Deutschlands zu ermitteln.

Unser Quartier lag direkt am Hauptbahnhof. Neben den Tischtennisspielern waren auch Volleyballer, Handballer, Basketballer und Badmintonspieler am Start, sodass in unserem Hotel ca. 700 Athleten wohnten, die früh und abends versorgt werden mussten. Da waren Essensschlangen manchmal nicht zu verhindern. Die Sportler jedes Bundeslandes waren mit einheitlichen Sportjacken ausgestattet, sodass wir bald leicht erkannten, wer woher kam. Diese Kleiderordnung war ein sehr verbindendes Element und förderte den Gemeinschaftssinn und das leichtere Kennenlernen unter den Sportlern und Betreuern.

Nachdem wir am Ankunftstag die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit Fotos dokumentiert hatten, ging es am zweiten Tag in eine riesige Turnhalle, in der fleißige Helfer mehr als 50 grüne Tische aufgebaut hatten. Es wurde in 2 Altersklassen Jungen und Mädchen gespielt. Unser erster Wettkampftag gestaltete sich nicht erfolgreich, denn im ersten Spiel vom späteren Sieger von der Platte gefegt zu werden und später in zwei sehr knappen Partien nicht das Quäntchen Glück für den Sieg zu haben, war nicht, was wir uns erhofft hatten. So waren wir froh, am nächsten Tag mit 2 Siegen aus 3 Spielen den 13. Platz errungen zu haben.

Damit haben wir unsere Schule und unser Bundesland würdig vertreten und im Namen aller Schulgemeinde-mitglieder gratuliere ich dazu ganz herzlich:

Lucas Hörhold, Thanh Dao, Felix Linzner, Matti Kühn, Marius Helmsdorf, Nick Seidemann und Lukas Meyer.

Leider müssen im nächsten Jahr einige der Schüler in der höheren Altersklasse starten und eine Neuauflage dieses Wettkampfes wird es nicht geben aber uns bleiben schöne Erinnerungen an 4 sportliche Tage im Großstadttrubel unserer Hauptstadt, der Respekt vor super Tischtennisleistungen, Freizeitaktivitäten mit neuen Freunden und das Gefühl, Teil einer großen „Sportfamilie“ gewesen zu sein.

Karin Ehrlich-Hoffmann, verantwortliche Sportlehrerin