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Duales Lernen an der Gemeinschaftsschule

25.10.2019 CJD Droyßig « zur Übersicht

In der Woche nach den Herbstferien sind die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse der Gemeinschaftsschule erfolgreich in die Praxislerntage gestartet.

Damit ist die Gemeinschaftsschule der CJD Christophorusschule Droyßig eine von 29 Schulen im Land Sachsen-Anhalt, die sich an dem Modellprojekt „Duales Lernen in Form von Praxislerntagen“ beteiligt. Ziel dieses Projektes soll die Verknüpfung von schulischem Lernen mit dem Lernen am Praxislernort und damit eine intensivere Vorbereitung der Schüler auf den Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt sein.

Das vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) initiierte Projekt wird durch das Landesverwaltungsamt, die Industrie- und Handelskammer sowie durch die Handwerkskammern unterstützt.

Besondere Merkmale Dualen Lernens in Form von Praxislerntagen sind:

  • das Lernen in Theorie und Praxis
  • das Erlernen von auf dem Arbeitsmarkt wichtigen Schlüsselqualifikationen
  • ein spezieller Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung
  • die Anwendung erworbener Kompetenzen in der Praxis  
  • die Förderung und Stärkung einer gezielten und begründeten Berufswahl
  • die Konkretisierung der Vorstellung von Berufen und dem beruflichen Alltag
  • das Schaffen von Erfolgserlebnissen
  • die Stärkung der eigenen Motivation

Die Schüler lernen in einem 14tägigen Rhythmus nicht in der Schule, sondern in einem selbstgewählten Unternehmen oder Betrieb. Eine entsprechende Vor- und Nachbereitung der Praxislerntage erfolgt im schulischen Kontext. Zum Halbjahr soll der Praxislernort gewechselt werden.

Dabei ersetzen die Praxislerntage nicht das tradierte Sozial- und Betriebspraktikum in Klassenstufe 8 und 9, sondern stellen eine zusätzliche Erfahrung im Rahmen der Berufsvorbereitung dar.

38 Unternehmen aus dem Burgenlandkreis und dem Saale-Holzland-Kreis beteiligen sich an dem Modellprojekt, indem sie unseren Schülerinnen und Schülern als Praxislernort zur Verfügung stehen. All den Unternehmen sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Sollte sich der erste positive Eindruck zum Dualen Lernen an unserer Schule weiter verfestigen, soll das Projekt nach einer Testphase fest etabliert werden und das Angebot der Berufsorientierung an der Gemeinschaftsschule dauerhaft bereichern.

S. Jugl-Sperhake