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Auschwitz. 75 Jahre danach. Gedenken und Lernen

02.02.2020 CJD Droyßig « zur Übersicht

Aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz durch die sowjetische Armee fand am 31. Januar 2020 in der Willi Sitte Galerie Merseburg eine Ausstellungseröffnung statt. Emilia Sieberg, Tina Anacker, Clara Schürmann, Marie Rostig, Julia Viehweg und Sally Mutschke vertraten unsere Schule bei diesem feierlichen Festakt und sorgten zudem auch für die musikalische Umrahmung. Peter Wetzel, der Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Merseburg Saalekreis e.V., eröffnete die Veranstaltung, begrüßte die Gäste und verwies auf Konzeption und Anliegen der Ausstellung, die wesentlich von dem bekannten Fotokünstler Knut Müller konzipiert worden ist. Neben seinen zahlreichen Bildcollagen umfasst die Ausstellung berührende Fotografien und Texte von Schülerinnen und Schülern aus Sachsen-Anhalt – darunter auch einige aus Droyßig -, Holzarbeiten polnischer Künstler aus der Sammlung Louis Galinski sowie weitere Dokumente und Archivmaterial.   

 

Der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, Herr Reichel, machte deutlich, dass es heute wichtiger denn je sei, dieser Ereignisse zu gedenken und sich stets vor Augen zu halten, dass es eine wehrhafte Demokratie und aufrechte Demokraten braucht, denn so furchtbar Geschehenes dürfe sich niemals wiederholen.

 

Ganz besonders bewegende Momente waren schließlich jene, als Shania Timpe, eine Teilnehmerin einer Gedenkstättenfahrt, ihr Gedicht „Du stehst dort“ vortrug, in dem sie ihre Eindrücke des Besuches des KZ Auschwitz verarbeitete und die persönlichen Worte von Anastasia Gulei, einer Überlebenden des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz.

 

Wir führen als Schule seit über 20 Jahren Gedenkstättenfahrten nach Auschwitz durch. Diese Ausstellung ist in der Tat sehenswert, ist sie doch  eine sehr gute Möglichkeit, die breitere Öffentlichkeit an den Eindrücken jugendlicher Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilhaben zu lassen und sich mit diesem geschichtlichen Thema auseinanderzusetzen.

 

Andreas Renker, Teilnehmer an der Ausstellungseröffnung